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G. Ricordi & Co. München
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*25.10.1949 Lindau/Bodensee
Nach dem Abitur 1968 Medizinstudium in München, gleichzeitig private Kompositionsstudien bei Peter Kiesewetter an der Musikhochschule München. Nach einem Auslandsstipendium in Schottland Fortsetzung des Medizinstudiums und Staatsexamen an der Freien Universität Berlin. Dort wieder begleitend Kompositionsstudien an der Hochschule für Musik bei Frank Michael Beyer und später private Studien bei Helmut Lachenmann in Hannover. Mehrere Jahre als Arzt klinisch tätig. Seit 1982 Redakteur einer medizinischen Zeitung.
Zwischen 1980 und 1986 wiederholte Besuche der Darmstädter Ferienkurse, dort auch prägendes Zusammentreffen mit Morton Feldman. 1981 Einladung zum Gaudeamus-Musikfestival nach Holland mit der Vokalkomposition „Traumrede”, im gleichen Jahr Preis beim Jürgen-Ponto-Kompositionswettbewerb für das Streichtrio „Morgenlob“, und Aufführung der Komposition „Passatempi” für zwei Klaviere bei „Musik der Zeit” des WDR in Köln. 1982 Einladung zum Komponistenseminar nach Boswil mit der Ensemblekomposition „Nachtmusik”. In der Folge u.a. Aufführungen beim Cantiere d’arte in Montepulciano (1986), den Donaueschinger Musiktagen (1988) mit der Orchesterkomposition „Landschaft der Vergangenheit”, Musikprotokoll Graz (1991), musica viva München (1997), Wittener Tage für neue Kammermusik (2000) und eclat – Festival für neue Musik Stuttgart (2001) mit der Orchester-Komposition „similar sounds”.
2003 wurde in Stuttgart unter Rupert Huber vom SWR Symphonieorchester und dem SWR Vokalensemble Stuttgart die Komposition „structures of echo – lindauer beweinung” für 32 Stimmen und Orchester uraufgeführt, 2006 folgte die Uraufführung durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin (RSB) von „VOID II” für Saxophon, Schlagzeug, Klavier und Orchester beim Festival Ultraschall in Berlin.
2007 dirigiert Alexander Liebreich die Uraufführung der Auftragskomposition „Von wachsender Gegenwart” für 18 Streicher mit dem Münchener Kammerorchester, Ende 2007 folgt die Uraufführung der Orchesterkomposition: „L’inferno” durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Rahmen der musica viva München.
Verschiedene Rundfunksendungen über Brass (mdr, Deutschlandradio Berlin, Bayerischer Rundfunk) sowie eigene Rundfunkbeiträge von Brass (u. a. die Sendung: „Genie versus Konzept” für den Bayerischen Rundfunk). In letzter Zeit sind drei Portrait-CDs mit Kammer- und Orchestermusik bei den Labels col legno und NEOS erschienen.
Seit mehreren Jahren Arbeit an dem Musiktheater-Komplex: „Die Abdankung”. Im Jahr 1999 erhielt Brass den Förderpreis Musik, 2009 den Musikpreis der Landeshauptstadt München für sein kompositorisches Schaffen.