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G. Ricordi & Co. München
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*11.12.1968 Paris
Neben Unterricht am Klavier (Klassik und Jazz) und im Orgelspiel lernte Lévy auch Musikanalyse (1. Preis), Orchestrierung (1. Preis), Musikwissenschaft, Harmonielehre und elektroakustische sowie instrumentale Komposition. Während seiner Studienjahre am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique studierte er u.a. Komposition bei Gérard Grisey und Marco Stroppa, Analyse bei Michael Levinas, vergleichende Musikwissenschaft bei Gilles Léothaud und Orchestrierung bei Marc-André Dalbavie, wobei er gleichzeitig Fachdiplome in der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaft (Magister, ENSAE) erwarb. Nach anfänglicher Tätigkeit als Forscher und Dozent in beiden letztgenannten Fachgebieten entschloss er sich 1994, sich ganz der Musik zu widmen.
Neben seinen Aktivitäten als Komponist promoviert Lévy am EHESS und CNRS mit einer Dissertation über die Komplexität der musikalischen Prozesse. Er hat bereits zahlreiche Aufsätze zur Musiktheorie veröffentlicht und zwei Sammelbände herausgegeben. 1998 wurde er künstlerischer Leiter des Studio Online-Projekts am IRCAM (pädagogischer Berater 1999-2000), außerdem übt er zeitweilig einen Lehrauftrag am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Paris (Sorbonne) aus.
Preise und Auszeichnungen hat er bisher von der Stiftung Singer-Polignac (1995), der Fondation Royaumont (1997), SACEM (1998), dem Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (mit einjährigem Forschungsaufenthalt in Berlin 2001) und dem International Rostrum of Composers (2002) erhalten. Als Preisträger des französischen Prix de Rome (November 2002) verbrachte er ein Jahr an der Französischen Akademie Villa Medicis in Rom.
Lévy lebt und arbeitet in New York, wo er eine Professur für Komposition an der Columbia University innehat. Seit Anfang 2008 werden seine Werke bei G. Ricordi & Co. in München verlegt.