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G. Ricordi & Co. München
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*28.8.1961 Zug / Schweiz
Mela Meierhans erhielt erste, wichtige künstlerische Impulse im Elternhaus (zeitgenössische Musik und Malerei). In kompositorischer Hinsicht versteht sie sich im wesentlichen als Autodidaktin. Ihre gestalterischen Interessen tendieren zur Vielschichtigkeit und Offenheit: das bedeutet interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten aus Literatur und Architektur, sowie „partnerschaftliche” Musik bei der Entwicklung von interaktiven Partituren in Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen Musik, Tanz, Film, Performance, Theater, Installation und Architektur.
Von 1998 bis 2000 war sie Gastkomponistin im Elektronischen Studio der Musik-Akademie Basel.
Seit 2003 liegt ihr Arbeitsschwerpunkt im Bereich Musiktheater/Musik im (öffentlichen) Raum. In diesem Kontext arbeitete sie mehrmals mit dem Staatstheater Hannover sowie dem Forum für zeitgenössische Musik Leipzig zusammen. Sie erhielt zudem zahlreiche Aufträge u.a. von MaerzMusik Berlin, vom Lucerne Festival, dem Sinfonieorchester Basel, dem Roosevelt Ensemble Washington, der Klangwerkstatt Berlin, von basel sinfonietta, der Gare du Nord Basel oder dem Nouvel Ensemble Contemporain.
2006 gründete sie das ensemble dialogue, ein Zusammenschluss von Musikerinnen und Musikern, die neben klassischen auch traditionelle Instrumente der Volksmusik spielen und auch in der Improvisation zu Hause sind.
Mela Meierhans lebt und arbeitet seit 2000 in Berlin und im Berliner Umland.
1990 und 1993 Werkpreis für Komposition von Stadt und Kanton Luzern
1997 Förderpreis des Kantons Zug
1998 1. Preis im Wettbewerb „Klassik-Signete Schweizer Radio DRS”
1999 3. Preis des Glasmusikfestivals Frauenau für „Canthus to Canthus”
2001 Anerkennungspreis der Stadt Luzern.
2000/01 Composer-in-residence der „basel sinfonietta”
2001 Composer of the Week beim „Europäischen Musikmonat 2001” in Basel
2008 Artist-in-residence Kairo/Ägypten
Website: www.meierhans.info
Meierhans, Mela
„4 S” · [2001/02]
für Vokalquartett
Text: Anne Blonstein
4 St.
Uraufführung: 19.6.2002, Basel
Dauer: 20’
TME 597 // *Partitur
„A-a” · [2000/02]
für mittlere Stimme und Schlagzeug
St. Schlzg.
Spieldauer: 13-15’
Uraufführung: 8.2.2001, Zürich
Dauer: 99’
TME 642 // Partitur
Almah · [1993/94]
für Streichquartett und wandelndes Horn
Hr. 2 Vl. Vla. Vc.
Für Le Corbusiers Wallfahrtskapelle „Notre Dame du Haut” in Ronchamp (F).
Uraufführung: 11.2.1995, Luzern
Dauer: 16’
TME 549 // *Spiel-P.
Canthus to Canthus · [1998/99]
für variable Instrumente, Stimme und Tonband
Text: auf 18 Gedichte „sand.soda.lime” von Anna Blonstein (engl.)
Mögliche Versionen: I. Glasinstr. St. Tonb.; II. St. Tonb.; III. präp. Klav. Klav. St. Tonb. / IV. Bkl. Vc. Klav. St. Tonb. / Ps. Ob. Klav. Schlzg. St. Tonb. / etc.
Uraufführung: 6.6.1999, Thun
Dauer: 20’
TME 548 // *Partitur / *Sti. / Tontr.
Cordes ouvertes · [1995/96]
pour violon seul
Vl.
Auch in „CONTEMPORARY COLLECTION for Violin solo”, Sy. 2740
Uraufführung: 1996 ,Basel
Dauer: 10’
TME 633 // *Partitur
Diaphonie II · [2002/03]
für Kontrabass
Kb.
Uraufführung: 9.4.2004, New York
Dauer: 13’
TME 724 // *Partitur
Drift (Von Widerständen II) · [2004]
Studie für Akkordeon solo
Akk.
Uraufführung: 9.5.2004, St. Gallen
Dauer: 23’
TME 712 // *Partitur
Enigma · [1999]
für Stimme, Ensemble und Live-Elektronik
Text: nach einem Gedicht von Ingeborg Bachmann
St.
Ob. Hr. Bkl. Vl. Vla. Vc. Schlzg. Live-El.
Audiodesign in Zusammenarbeit mit Volker Böhm (Elektronisches Studio Basel)
Uraufführung: 5.11.1999, Basel
Dauer: 14’
TME 550 // *Spiel-P. / Live-El.
Irritation I · [1993]
für Klavier zu vier Händen
Klav (4hd).
Uraufführung: 22.5.1993, Luzern
Dauer: 12’
TME 723 // *Partitur
LaUt de MiLa · [1992/93]
für Viola
Vla.
Uraufführung: 15.6.1993, Brno
Dauer: 10’
TME 547 // *Partitur
Narziss und Echo · [2004]
für Klarinette
Kl.
Uraufführung: 26.6.2004, Zürich
Dauer: 12’
TME 778 // *Partitur
„Nightselves” oder „Meine Nacht schläft nicht” · [1997-2001]
für großes Orchester ohne Violinen
nach einem Bild und Texten von Sonja Sekula
2. 2. Eh. 2. Bkl. 2 Kfg. / 3. 3. 3. Kbps. Kbtb. / Pk. 6 Schlzg. / 0. 0. 12. 10. 8.
Uraufführung: 28.11.2001, Basel
Dauer: 24’
TME 518 // Partitur / Sti. / *Stud.-P.
„Nightselves” oder „Meine Nacht schläft nicht” · [1997/2007]
Ensemble-Version für Klarinette, Horn, Violoncello, Kontrabass und Akkordeon
nach einem Bild und Texten von Sonja Sekula
Kl. Hr. Vc. Kb. Akk.
Uraufführung: 19.3.2008, Aargau
Dauer: 24’
TME 3481 // Partitur / Sti.
Orpheus · [1999-2000]
für Stimme solo und geöffneten Flügel
Text: auf ein Gedicht von Ingeborg Bachmann
St (m. Klav).
Uraufführung: 21.5.2001, Château de Paille
Dauer: 8’
TME 554 // *Partitur
„Sacht Ä”: Aequatuor · [1999/2001]
für Oboe, präpariertes Klavier und Violoncello
Text: auf Zitate von Uwe Johnson
Ob. Klav (präp). Vc.
Uraufführung: 25.1.2002, Zürich
Dauer: 16’
TME 570 // *Partitur
„Sacht Ä”: E-vent · [1999/2001]
für Bass- und Altflöte, Englischhorn und Bassklarinette
Text: auf Zitate von Uwe Johnson
Bfl (Afl). Eh. Bkl.
Uraufführung: 11.11.2001, Berlin
Dauer: 16’
TME 571 // *Partitur
„Sacht Ä”: Ecco · [1999/2007]
für Sopransaxophon, Violoncello und Akkordeon
Text: auf Zitate von Uwe Johnson
Ssax. Vc. Akk.
Spieldauer: 14-17’
Uraufführung: 10.6.2008, Berlin
Dauer: 99’
TME 895 // *Partitur
Triton I - VI · [1989/90]
für Klavier
Klav.
Uraufführung: 13.9.1990, Zug
Dauer: 9’
TME 722 // *Partitur
Tunnel II · [2002]
Eine Zugbiografie
für Sopran, Oboe, Violoncello, präpariertes Klavier und Zuspiel-CD
Text: nach Textauszügen aus „Der Tunnel” von Friedrich Dürrenmatt
S.
Ob. Vc. Klav (präp), Zuspiel-CD
Uraufführung: 5.12.2002, Basel
Dauer: 22’
TME 605 // *Partitur / Sti. / Tontr.
twentyfive · [2010/11]
komposition nach max frisch
für sopran, mezzosopran und sprecher, szenische fassung
Text: Max Frisch, 25 Fragen aus dem FRAGEBOGEN I
S. Ms. Spr.
Uraufführung: 20.11.2011, Basel
Dauer: 60’
TME 3479 // Partitur
wer barfuss geht, geht nicht auf rosen · [2009]
komposition und notarikon
für stimme, tanz ad lib. und fünf instrumentalisten
nach bildern und tagebuchaufzeichnungen von Anna Maria Bürgi
Text: nach bildern und tagebuchaufzeichnungen von Anna Maria Bürgi
St. Tanz (ad lib).
Kl. Hr (Alphr). Akk. Vc. Kb.
Uraufführung: 15.8.2009, Altdorf (CH)
Dauer: 25’
TME 3488 // Partitur / Sti.