| Komponisten A-L Zeitgenössische Musik |
| Komponisten M-Z Zeitgenössische Musik |
| Komponisten/Autoren Bühnenwerke |
| Werke nach Gattungen/Genres |
| Werkausgaben |
| Instrumentalschulen und Unterrichtsliteratur |
| Kammeropern |
| Orpheus – der klingende Opernführer |
| Musikbücher, Wissenschaftliche Publikationen |
| Aktuelle Meldungen |
| Neuerscheinungen |
| Aktuelle Porträts |
| Uraufführungen und Premieren |
| Aufführungstermine |
| Meldungen Archiv [Übersicht] |
| 2013 | 05 | Zinsstag |
| Schnellsuche |

© 2010
G. Ricordi & Co. München
Diese Seite befindet sich im Aufbau, daher sind noch nicht alle Inhalte verfügbar.
Für Informationen zu den zeitgenössischen Komponisten bei Ricordi klicken Sie hier.
*26.6.1976 Altdorf / Schweiz
Nach der Matura studierte Michel Roth ein Jahr Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Basel, bevor er in die Kompositionsklassen von Roland Moser und später von Detlev Müller-Siemens der Musikhochschule Basel wechselte und nach fünf Jahren seine Studien in Komposition und Musiktheorie mit Auszeichnungen abschloss. Bereits während seines Studiums unterrichtete er an der Musikhochschule Luzern; im Sommer 2002 wurde er dort zum Professor für Musiktheorie und Komposition ernannt und leitete die Bereiche Komposition und zeitgenössische Musik. In dieser Funktion arbeitete er mit Pierre Boulez, Peter Eötvös, Helmut Lachenmann und George Benjamin zusammen und baute in Zusammenarbeit mit der Lucerne Festival Academy den Studiengang Contemporary Art Performance auf. 2011 folgte er einer Berufung zum Professor für Komposition und Musiktheorie der Hochschule für Musik Basel, wo er auch als Mitglied der Forschungsabteilung tätig ist.
Als Komponist hat Michel Roth mit vielen namhaften Interpreten zusammengearbeitet, u.a. als "composer in residence" mit dem Mondrian-Ensemble Basel, mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks (unter Martyn Brabbins), oder dem Orchestre de Chambre de Lausanne; er führte mehrere Projekte durch mit dem Ensemble Phönix Basel (unter Jürg Henneberger, China-Tournee), dem Vega-Trio (mit dem Klarinettisten Reto Bieri und dem Schlagzeuger Mircea Ardeleanu), den Stuttgarter Vokalsolisten, den Basler Madrigalisten und den Ensembles Ascolta Stuttgart und Mosaik Berlin. 2001 schrieb er als "Composer of the week" des Europäischen Musikmonats Basel sein Klavierkonzert "Schöllenen", das im In- und Ausland Beachtung fand. 2003 erfolgte ein Werkauftrag des Schweizerischen Tonkünstlervereins, 2005, 2007 und 2011 weitere durch die Kulturstiftung Pro Helvetia. 2007 gewann sein Orchesterstück "Der Spaziergang" den BMW-Kompositionspreis der Musica viva München (Bayerischer Rundfunk).
Seine Werke wurden u.a. beim Lucerne Festival, beim Warschauer Herbst, bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik, bei den Berliner Festivals "Klangwerkstatt" und "Unerhört", den Tagen für Neue Musik Zürich aufgeführt.
Neben seiner praktischen Tätigkeit forscht und publiziert er zu musiktheoretischen Themen und war Musikkurator der drei interdisziplinären Ausstellungsprojekte "Harmonie und Dissonanz" (2006), "Neoimpressionismus und Moderne" (2008) und "LINEA" (2011) im Kunsthaus Zug.
Website: www.michelroth.ch
Roth, Michel
Der Spaziergang · [2008]
für zwei Baritone und Orchester
Text: nach zwei Textfassungen des „Spaziergangs” von Robert Walser
2 Bar (mit je einem Megaphon).
2. 2. 2. 2. / 2. 2. 1. 1. / 2 Schlzg. / 1. 1. 2. 2. 2. (oder 8. 0. 6. 4. 2.)
Uraufführung: 3.7.2009, München
Dauer: 16’
TME 1122 // *Partitur / Sti.
„Die auf dich zurückgreifende Zeit” · [2005]
Zyklus für sechs Vokalsolisten und Ensemble
I. Zur Entstehung des Mittelmeers; II. Die Badener Bucht; III. Das Kupfer; IV. Verankerungen; V. Die Blumen; VI. Das historische Präsens
Text: Peter Weber (aus: Silber und Salbader)
S. Ms. Altus (Bar). T. Bar. B.
Sax (Ssax. Asax. Barsax). Tr (in B). Ps. Klav. Vc. E-B. 2 Schlzg.
Drei Sänger spielen auch Maultrommeln.
Uraufführung: 5.5.2006, Witten
Dauer: 18’
TME 836 // *Partitur / Sti.
Ein Blumenstrauss für M. S. · [2011]
Eine Studie für Streichtrio und zwei Klaviere im Vierteltonabstand
Vl. Vla. Vc. 2 Klav.
Uraufführung: 10.6.2011, Basel
Dauer: (o. Ang.)
TME 3431 // Partitur / Sti.
Eins und Alles · [2008]
für große Orgel
Org (mind. 3-manualig mit Aliquot und Mixturregistern; mechanische Traktur empfohlen).
Uraufführung: 28.6.2009, Nürnberg
Dauer: 12’
TME 1169 // *Partitur
erschöpfung · [2002/03]
nach einem Bild von Piet Mondrian
für Streichtrio
Vl. Vla. Vc.
Teil III des Mondrian-Zyklus’.
Uraufführung: März 2003, Luzern
Dauer: 9’
TME 834 // Partitur
Hoax · [2004]
Variationen für zwei Gitarren
2 Git (mit Viertelton-Skordatur).
Uraufführung: Juni 2005, Luzern
Dauer: 6’
TME 831 // *Spiel-P.
Im Bau · [2011-12]
Fünfzehn Klangräume nach einem Fragment von Franz Kafka
für Sopran, drei Instrumentalisten und Live-Elektronik
1. Szene: Prolog; 2. Szene: Im Bau; 3. Szene: Schlaf; 4. Szene: Burg-Platz; 5. Szene: Labyrinth; 6. Szene: Unter der Moosdecke; 7. Szene: Im Freien; 8. Szene: Der Vorposten; 9. Szene: Schwierige Rückkehr; 10. Szene: Schlaf; 11. Szene: Ein Zischen oder Pfeifen; 12. Szene: Unter der Moosdecke; 13. Szene: Verständigung; 14. Szene: Der Bau im Bau; 15. Szene: Epilog
Text: Michel Roth
S.
Ob (Lupophon). Vc (singende Säge). Klav (Melodica). Live-El.
Live-Elektronik: Ueli Würth.
Uraufführung: 14.9.2012, Luzern
Dauer: 45’
TME 3433 // Partitur / Sti.
Kavalkade · [2008]
Intermezzo für singenden Kontrabassisten
Text: auf ein Gedicht von Alvaro de Campos/Fernando Pessoa
Kb.
Uraufführung: 18.11.2008, Katowice
Dauer: 2’
TME 1170 // *Partitur
molasse vivante · [2004]
Version für zwei Klaviere
2 Klav.
Uraufführung: Mai 2005, Lausanne
Dauer: 15’
TME 829 // *Spiel-P.
molasse vivante · [2008]
Version für acht Instrumentalisten
Fl. Ob. Kl. Schlzg. Klav. Vl. Vla. Vc.
Uraufführung: 24.3.2012, Chur
Dauer: 14’
TME 3468 // Partitur / Sti.
Mr. Wint and Mr. Kidd · [2006]
Imaginäres Ballett für Flöte, Klavier und Schlagzeug
Fl. Klav. Schlzg.
Uraufführung: 25.9.2006, Warschau
Dauer: 10’
TME 3428 // *Partitur
Ohne Grund · [2011]
für Saxophon, Posaune und Klavier
Sax. Ps. Klav.
Uraufführung: 25.5.2011, Basel
Dauer: 3’
TME 3148 // *Partitur
PATERA · [2003]
für vier Hornisten und vier Schlagzeuger
4 Hr. 4 Schlzg.
Uraufführung: 3.11.2003, Luzern
Dauer: 16’
TME 828 // *Partitur / Sti.
Pessoa · [2007/08]
für Singstimmen und Ensemble
Text: nach Texten von Fernando Pessoa und seinen Heteronymen
S. Ms. 2 A. T. 2 Bar. 2 B.
Fl (Bfl). Kl (Bkl). Hr. Ps. Git (el.verst). Schlzg. Vla. Kb.
Ad libitum in räumlich verteilter Aufstellung zu spielen.
Uraufführung: 8.5.2008, Basel
Dauer: 20’
TME 1121 // *Partitur / Sti.
Plaie et douceur · [2009]
für Viola sola
Vla (präp. m.St).
Uraufführung: 11.11.2010, Luzern
Dauer: 14’
TME 1220 // *Partitur
Quellmund · [2004]
für Oboe und Streichtrio
Ob. Vl. Vla. Vc.
Uraufführung: November 2004, Berlin
Dauer: 7’
TME 832 // *Spiel-P.
Räuber-Fragmente · [2011]
Musiktheater
Text: nach Robert Walsers Räuberroman
Spr.
improv. Instr. / Sax. Git. Kb.
Uraufführung: 2.12.2012, Zürich
Dauer: 30’
TME 3432 // Partitur / Sti.
Raumerweiterungssignale · [2010/11]
für Achtelton-Horn und Elektronik
Achtelton-Hr. / Live-El.
Uraufführung: 4.3.2011, London
Dauer: 15’
TME 3147 // Partitur / Live-El.
Schöllenen (2. Fassung 2006) · [2006]
für großes Ensemble
1 (Picc. Bfl). 1. 1 (Bkl). 1. / 1. 0. 1. 0. / Akk. Bgit (E-Git). Schlzg. Klav. / 1. 1. 1. 1. 1.
Uraufführung: 9.9.2001, Basel
Dauer: 13’
TME 856 // *Partitur / Sti.
Skytale · [2005]
für Klarinette, Violoncello und Klavier
Kl. Vc. Klav.
Uraufführung: Januar 2006, Zürich
Dauer: 9’
TME 830 // *Spiel-P.
Tête-crâne · [2007]
nach einer Skulptur von Alberto Giacometti
für Klarinette
Kl.
Uraufführung: März 2009, London
Dauer: 10’
TME 1123 // *Partitur
Töne oder Tiere · [2006]
für Naturhorn
Naturhr (Stimmung ad lib).
Uraufführung: Januar 2007, Luzern
Dauer: 5’
TME 854 // *Partitur
Tönung und Schatten · [2001]
für Akkordeon
Akk.
Uraufführung: September 2009, Zürich
Dauer: 4’
TME 865 // *Partitur
Trois têtes de Giacometti · [2007-09]
Drei Sätze für Schlagzeug solo
Schlzg.
Uraufführung: März 2010, Zug
Dauer: 23’
TME 886 // *Partitur
verinnerung · [2001/02]
nach einem Bild von Piet Mondrian
für Klaviertrio
Klav. Vl. Vc.
Teil I des Mondrian-Zyklus’.
Uraufführung: Februar 2002, Lausanne
Dauer: 20’
TME 833 // *Partitur / *Spiel-P.
verrückung (...Boogie-Woogie) · [2003/09]
nach einem Bild von Piet Mondrian
für Streichtrio
Klav. Vl. Vla. Vc.
Teil II des Mondrian-Zyklus’.
Uraufführung: Mai 2010, Zürich
Dauer: 12’
TME 1209 // *Partitur / *Spiel-P.
Vier Stukkaturen · [2007]
für Bläseroktett auf historischen Instrumenten
Vier Teile und drei auskomponierte Umstimmungen: 1. Hommage à Alberti (Prélude); 2. Figuration (en forme de variations); 3. Coloratura (Vocalise); 4. „...pour les agréments” (Hommage)
2 Ob. 2 Kl. 2 Fg. 2 Hr. / Holzblasinstrumente aus der Zeit der Wiener Klassik, 2 Naturhr.
Uraufführung: Januar 2008, Zug
Dauer: 12’
TME 1120 // *Partitur / Sti.
Zwirn · [2007]
für vier Naturhörner
4 Naturhr.
Es werden alle gebräuchlichen Stimmungen von A basso bis B alto benötigt.
Uraufführung: 12.7.2007, La Chaux-de-Fonds
Dauer: 6’
TME 855 // *Partitur