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Róbert Wittinger

Biografie | Werke | Portrait

Biografie

*10.4.1945 Knittelfeld (Steiermark) / Österreich

Róbert Wittinger wurde 1945 in Knittelfeld (Österreich) geboren und wuchs in Budapest auf.
1961 erster Preis bei einem Klavierwettbewerb, Beginn seiner Studien bei Rezsö Sugár, József Soproni, später bei Zsolt Durkó (Komposition) und Rudolf Maros (Kammermusik) in Budapest
1961-63 komponierte er seine Sinfonia No. 1 op. 1.
1964 Begegnung mit Witold Lutoslawski während eines Studienaufenthalts in Warschau
1965 Stipendium des DAAD anlässlich der Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt (auf Vorschlag von György Ligeti), Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland, Kurs für elektronische Musik im Siemens-Studio in München
1966 Kompositionsauftrag für sein Cellokonzert Irreversibilitazione op. 10 im Rahmen der Donaueschinger Musiktage (Uraufführung mit Siegfried Palm als Solist)
1967 Uraufführung von Concentrazione für Orchester durch Michael Gielen in Hamburg (NDR), Preis des Südwestfunks Baden-Baden für op. 1 bis op. 10
1968 und 1970 Kompositionspreis der Stadt Stuttgart
1970 Uraufführung von Divergenti für Orchester durch Bruno Maderna bei den Berliner Festwochen, Preis des Bartók-Kompositionswettbewerbs in Budapest (Diplom)
1970/71 war er Leiter der ars-nova-Konzerte in Stuttgart
1972/73 Stipendium der Villa Massimo in Rom
1976 und 1992 Uraufführungen der Sinfonie No. 1 und No. 4 in Stuttgart (SDR)
1980 Uraufführung der Sinfonia No. 2 in München (BR)
1984 Uraufführung der Sinfonia No. 3 in Baden-Baden (SWF)
1986 Uraufführung des Maldoror-Requiem für Soli, Chor und Orchester in Stuttgart (CD: Bayer Cadenza CAD 800 889)
1987 Uraufführung des Violinkonzerts "Riflessioni I op. 43" in Ludwigshafen
1989 Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz
1993 Uraufführung der Cronogramme I beim Steirischen Herbst in Graz
1995 Uraufführung der Sinfonia No. 5 in Koblenz
1997 Uraufführung der Sinfonia No. 6 beim Schleswig-Holstein Festival
2000 Uraufführung des 4. Streichquartetts beim Beethovenfestival in Bonn durch das Casal Quartet
2003 Uraufführung von Venerazione für Orchester im Rahmen des Beethovenfestes in Bonn (WDR Köln).
2006 Uraufführung von Messaggio für Orchester in Kaiserslautern (CD Mons Records Classic MR 847722)
2010 Uraufführung des Scherzo ornamentale aus der Sinfonia No. 7 in Ludwigshafen (Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung von Mario Venzago).

Die Werke Wittingers sind in den Verlagen Breitkopf & Härtel Wiesbaden, Antes Edition Bühl/Baden, Rob. Forberg Musikverlag München, G. Ricordi & Co. München erschienen.

Róbert Wittinger lebt in Bensheim an der Bergstraße.

(Stand 4/2010)

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